Elektronische Wandzeitung

In Deutschland ist elektronische Wandzeitung in Berlin als Erstes vermehrt aufgetaucht.
Über ihre eigene Botschaft hinaus wird die elektronische Wandzeitung so auch als Ganzes als Städtekunst wahrgenommen, die entscheidende urbane Impulse in einem architektonischen Raum hinterlässt. Zuvor unbespielte Wände werden dank der elektronischen Wandzeitung zu kommunikativen Elementen, und unbelebte Flächen zu sprechenden Orten. Interessant wird es, wenn architektonische Planung die Möglichkeit der Anbringung von elektronischen Wandzeitungen in das Bauprojekt direkt mit integriert. Hier werden speziell in Deutschland die Möglichkeiten noch in keinster Weise voll ausgeschöpft. Auch für bereits realisierte Immobilienprojekte oder auch Einzelimmobilienbesitzer kann die elektronische Wandzeitung einen lukrativen Zusatzverdienst bedeuten, wenn dieser bereit ist, seine Hauswand für die Anbringung derselben zu vermieten. Über so eine Elektronische Wandzeitung können verschiedene Produkte, wie beispielsweise Zelte, beworben werden.

Elektronische Wandzeitung und ihre kommunikativen Ausprägungen

Grundsätzlich kann die elektronische Wandzeitung zu drei kommunikativen Zwecken, wie das vermitteln von News zum Thema private Krankenversicherungen genutzt werden: als journalistisches Medium, als künstlerischer Ausdruck und als Marketinginstrument. Das Gelingen dieser Zwecke ist abhängig vom Betreiber der elektronischen Wandzeitung, ihrer kommunikativen Absicht, dem Verhältnis der elektronischen Wandzeitung zum Raum und der umgebenden Architektur und der Standortanalyse hinsichtlich Zielgruppe, Frequentierung, und Aufmerksamkeitsstärke ( d.h. gibt es die Möglichkeit und den Platz, stehenzubleiben und die elektronische Wandzeitung in Ruhe zu betrachten ).
Wie späterhin erläutert, können die verschiedenen kommunikativen Zwecke der elektronischen Wandzeitung auch untereinander kombiniert werden, wobei Kommerzialisierung und künstlerischer Anspruch sich vermischen.

Elektronische Wandzeitung als journalistisches Medium

Die elektronische Wandzeitung transzendiert das normalerweise private Kommunikationsmittel "Zeitung", dass zur selben Zeit immer nur von einem Leser gelesen werden kann, hin zu einem geteilten Gruppenerlebnis.
Damit ist die elektronische Wandzeitung ein grundsätzlich demokratisches Medium im eigentlichen Sinne: da die elektronische Wandzeitung nicht nur durch ihren Inhalt, sondern auch durch ihre Form unmittelbar zur öffentlichen Diskussion anzuregen vermag. Journalistisch betrachtet hat die elektronische Wandzeitung ihrem Pendant aus Papier gegenüber natürlich den Nachteil der räumlichen Beschränkung. Es kann in der elektronischen Wandzeitung durch das Wegfallen mehrere umblätterbaren Seiten und die notwendige Größe des dargestellten einfach weniger Inhalt untergebracht werden. In diesem Sinne ist die elektronische Wandzeitung eher mit einem Newsticker, über den man Informationen über Online Spiele erhalten kann, als mit einer vollwertigen Zeitung vergleichbar, und hat wie beispielsweise auch ein Flugblatt durch ihre Konzentration auf das überdimensional groß Angezeigte einen sehr plakativen, ausdrucksstarken Charakter. Gleichzeitig können auf die elektronische Wandzeitung Nachrichten schnell und effektiv und jeweils stundenaktuell eingespeist werden, insoweit die Technik dies zulässt. Dies macht ihren Gebrauch vor allem im Wissensumfeld von Wirtschaftszentren, Universitäten, Städtezentren sowie Flughäfen und Bahnhöfen interessant. Um eine mehrfache kommunikative Aufarbeitung zu sparen, kann die elektronische Wandzeitung mit dem auf der eventuell analog laufenden Internetpräsenz des Anbieters geschalteten Newsticker bespielt werden. Dies sollte beim zuständigen Texter und Programmierer direkt besprochen werden. Eine weitere Möglichkeit für Nachrichten erzeugende oder verarbeitende Medienunternehmen, die spezifisch interaktiven Möglichkeiten der elektronischen Wandzeitung zu nutzen, ist es, Kommentare von Lesern zu tagesaktuellen Geschehen per E-Mail entgegenzunehmen und in die Nachrichtenberichterstattung mit einzupflegen.