Marketinginstrument - elektronische Wandzeitung

Als zur Außenwerbung gehörendes Marketinginstrument ist die elektronische Wandzeitung ebenfalls hervorragend einsetzbar. Wie wenige andere Out-of-Home-Medien erreicht die elektronische Wandzeitung mobile und kaufkraftstarke Bevölkerungsschichten ohne Streuverlust. Die durchschnittliche Reichweite einer einzigen elektronischen Wandzeitung ist schon hoch und erzeugt durch Größe und Originalität einen nachweislich hohen Werbedruck. Durch die genaue regionale Steuerbarkeit ermöglicht die elektronische Wandzeitung eine präzise lokale, regionale und nationale Zielgebietsaussteuerung. Durch die extrem gute Sichtbarkeit der Flächen bei Tag und bei Nacht verdoppelt die Aufmerksamkeit auf Markenwelten und Produktangeboten. Auch bei einer relativ werberesistenten Zielgruppe erzeugt die elektronische Wandzeitung erwiesenermaßen Handlungsimpulse. Und die elektronische Wandzeitung bringt Botschaften dorthin, wo sie – auch ohne aktive Entscheidung zum visuellen Konsum durch den Einzelnen – dennoch gesehen werden.

Marketinginstrument - Die elektronische Wandzeitung als Kunst

Die elektronische Wandzeitung als Marketinginstrument kann Kunst im öffentlichen Raum werden - abhängig von ihrer Platzierung, ihrem Inhalt oder Beidem. Kunst im öffentlichen Raum ist ein Sammelbegriff für Kunstwerke, die in urbaner Umgebung, in städtischen Parks, auf Straßen oder Plätzen, öffentlich erlebbar sind. Sogar im Last Minute Urlaub werden sie die elektronischen Wandzeitungen sehen. Damit reiht sich die elektronische Wandzeitung ein in eine lange Tradition von Kunstformen und - Rahmen, die mit der Genesis des öffentlichen Raums ab dem 19. Jahrhundert und dem neuen Marketinginstrument verknüpft sind.

Marketinginstrument - Die elektronische Wandzeitung als künstlerischer Ausdruck

Als künstlerischer Ausdruck wird die elektronische Wandzeitung von der Medienkunst adaptiert, und wird hier speziell von Installations- und Performancekünstlern genutzt, die die elektronische Wandzeitung zum einen in einen größeren, installatorischen Sinnzusammenhang einbauen, und mit verschiedenen anderen Ambientmedien verknüpfen. Zum anderen kann die elektronische Wandzeitung in diesem künstlerischen Zusammenhang auch als alleinige Bildfläche genutzt werden - dann oft mit überdimensionierten Buchstaben und wenigen, treffenden Worten oder als reine Bildfläche ohne Zeichensetzung. Somit fügt sich die elektronische Wandzeitung nahtlos in den Katalog der Installationsmedien ein, und kann zu einer raumexpandierenden, orts- oder situationsbezogenen, dreidimensionalen, narrativ räumlichen Inszenierung werden. In unserem fluktuierenden, sich stetig wandelnden Zeitalter der Urbanität ist die elektronische Wandzeitung damit ein zeitgemäßes Mittel und Marketinginstrument, dass trotz seiner Kurzlebigkeit neben anderer, bildhauerisch beständiger Kunst im Raum aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit problemlos bestehen kann und den Umgang mit öffentlichem Raum im digitalen Zeitalter symbolisiert.